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Rundbrief 1 – Jan. – März 2026 – Einiges zu berichten!

Liebe Teilnehmer*Innen, obwohl der März fast vorbei ist erinnere ich mich noch gerne an die vergangene Winterzeit. Dazu noch ein paar Wintereindrücke, Beobachtungen, Aufnahmen und Planungen mit Terminen. Wir hatten ja im neuen Jahr noch mal richtig Schnee bekommen und unsere Landschafthat und die Landschaft zeigte sich wunderschön im Schnee. Auch ein Rundgang durch das NABU Schutzgebiet war ein Erlebnis. Dabei trat das mühsame Schneeschippen und die manchmal heikle Verkehrslage in den Hintergrund. 

Und manchmal gibt es besondere Spuren im Schnee, eine Schleifspur vom Biber.

Und dann sind wir uns auch mal begegnet, ohne Scheu konnte ich ihn ein paar Minuten beobachten!

Erfreuliche Eintragungen in unser Gästebuch…..

Und dann war da noch Sonntags früh um 8.00 Uhr ein aufgeregter Anruf aus Wibbeke. „In unseren Kaminofen da ist was los, es kratzt an der Scheibe, hat große Augen und riesige Krallen zum Fürchten!“ Na, wer ist denn da im Kamin runter gerutscht? Notfallkoffer geschnappt, extra dicke Handschuhe und dann ging es nach Wibbecke. Durch das Kaminfenster war ein verruster Kaminkauz, bzw. Waldkauz erkennbar. Zuhause erst mal entrust, untersucht und gewogen. Alles Okay, nach drei Tagen frei gelassen in seinem Revier. (Foto M.Hild 05.02.26)

Die letzten Tage im Februar wurde in der Feldmark wie jedes Jahr noch mal richtig geholzt. Bäume fallen, Hecken zerfetzt, radikal gestutzt oder ganz entfernt. Gehölze in der Landschaft werden heutzutage respektlos als Unkraut gesehen und entsprechendso behandelt. Die rote Liste von Flora und Fauna der Agrarlandschaft  wird länger und länger, aber wen interessiert das schon. Mal ein Beispiel. Auf dem Weg ins Schutzgebiet kam ich oft an zwei recht einsamen Bäumchen vorbei und habe mich manchmal gefragt, ob die bei beiden wohl „Alt“ werden können?? Leider nicht, einfach umgesägt Der Auftraggeber teilte mit, dass Bäume größer werden, dann Platzmangel besteht und außerdem wäre alles genehmigt. Sagen die immer und auf Nachfrage erfahre ich immer Gegenteiliges.Die Landschafts- Ausräumer wissen ganz genau, dass weder Kontrollen noch Auflagen zu befürchten sind.

Zurück im Schutzgebiet macht die Sitzecke nicht mehr den besten Eindruck. Die Tischplatten haben sich gelöst und auch die Bänke sind nicht mehr so stabil. Nochmal repariert geht es wohl noch einigeZeit. Wir sollten aber mal über eine neue oder gebrauchte Garnitur nachdenken.

Schon seit Monaten beobachte ich im Bestand bei unseren Anpflanzungen häufig abgeschnittene oder abgebrochene Triebe. Dies geschieht weitgehend bei den Anpflanzungen im Gewässerrandstreifenund bei den jungen Gehölzen im Altgrasstreifen.Wer geht da durch unsere Gehölzstreifen und dezimiert die mit viel Aufwand und Kosten gesetztenBäume und Büsche. Wer da mal was beobachtet, bitte bei mir melden.  

Besonders erfreulich hat sich ein vor paar Jahren angelegter Tümpel im Erlenwald entwickelt. Mit unserer Unterstützung, dazu Geduld, formen sich kleine Natur- Paradiese von selbst.

Kalle, auf dem Bild links, hat uns für immer verlassen. Ein persönlicher Freund und über 50 Jahre treuer DBV / NABU Begleiter. Bei unzähligen Aktionen und Einsätzen haben wir Kalle durch seinen Einsatz und Fachwissen schätzen gelernt. Auch im Bührener Schutzgebiet war Kalle in den ersten 10 Jahren immer mit dabei und nicht weg zu denken. Wir werden uns immer gerne an gemeinsame Zeiten erinnern und Kalle nicht vergessen.

Letzte Woche habe ich ihn endlich mal kurz beobachten können und wieder kein Fotoapparat dabei. Seit Jahren entwickeln wir unterschiedliche Lebensräume, u.a. offene Wiesenlandschaften, durchsetztmit einzelnen Sträuchern, Brachstreifen mit Ansitzwarten, alles für das Schwarzkehlchen. Hoffe, dass er nicht nur auf dem Durchzug war, sondern unser Bemühen als Brutvogel belohnt. Bernhard hat uns ein Bild zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer Termin: Dienstag, 14. April, Seniorennachmittag in Bühren. Gasthaus „Zum weißen Roß“. Ab 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen zeigt dann Jürgen seine Präsentation über das Bührener Schedetal. Gäste sind herzlich willkommen!

Ich Freue mich auf Eure Unterstützung und rege Teilnahme. Eurer Schutzgebietsbetreuer HJH 

2026-03-31 – Ostereiersuche mit dem Kindergarten BÜHREN !

Am Dienstag, dem 31.3.26 treffen wir uns um 9.00Uhr am Sportplatz Bühren (Parkplatz Hundeplatz) Ca. 20 Kinder vom Kindergarten Bühren suchen im Schutzgebiet Bührener Schedetal nach ca. 50 Nestern, die die Mitglieder des Fördervereins vorher dort versteckt haben. Auch Kinder von 3 bis 6 Jahren können sich anmelden bei: gruenewald006@icloud.com oder haberstock@gmx.net.

2026-04-22 – Pflanzaktion zum Earth Day 2026 

Ort: Schutzgebiet Bührener Schedetal. Treffpunkt: Waldecke Bauernbusch Jagdhaus (Siehe Foto) .Termin: Mittwoch der 22. April Beginn 10.00 Uhr bis ca 13.00 Uhr. Mit unserem Beitrag zum Tag der Erde wollen wir uns den unzähligen Aktionen anschließen. Im Fokus unserer Pflanzaktion unterschiedlichster Gehölze stehen Insekten, Schmetterlinge und Vogelarten, die stark gefährdet sind. Wir suchen Teilnehmer*Innen ob groß oder klein, alt oder jung, auch Schulklassen, die unsere Aktion unterstützen möchten. Bitte Spaten, Handschuhe und Trinkbecher mitbringen. Zum Abschluss gibt es Kaltgetränke, Kaffee & Kuchen. Anmeldung erforderlich bei: haberstock@gmx.net (Fotos: Archiv BB)

Unsere Aktion wird finanziell unterstützt von der N B U (Nieders. BINGO Umweltstiftung)

2026-04-26 um 9.00 Uhr: Kräuterwanderung !

Helmut Grünewald und eine Kräuterexpertin vom Naturpark Münden laden zu einer besonderen Veranstaltung ein! Kräuterwanderung durch unser Schutzgebiet, anschließend leckere Köstlichkeiten: PESTO, frisches VOLLKORNBROT, FLAMMLACHS und Rezepte mit Wildkräutern! Details zum Treffpunkt in Bühren gibt es demnächst. Eine Anmeldung ist erforderlich bei: gruenewald006@icloud.com oder haberstock@gmx.net.