03.07.2021

 

Liebe Teilnehmer*Innen,

nach etwas längerer Zeit hat sich doch einiges angesammelt, wovon ich gerne berichten möchte.

Zurzeit beschäftigen mich zwei Jungtiere, die aus ihrem Hausquartier gekrabbelt und letztlich im

Kellereingang eines Hauses in Hann. Münden aufgefunden wurden. Leider konnte ich die Tiere nicht in ihre Kinderstube zurücksetzen, es war nicht möglich dahin zu kommen. Mit Katzenmilch- Ersatz versuche ich die Aufzucht, was recht schwierig ist. Sie brauchen ähnlich wie bei uns Menschen-Kinder ihre Mutter, die sie wärmt, Milch gibt, den Bauch massiert, halt fürsorglich für ihr Kind da ist. 

 

Auch mit Unterstützung vom NABU Northeim habe ich Fledermaus-Häuser bauen lassen, deren

Bauweise meinen langjährigen Erfahrungen entspricht. Er ist zur Förderung der Baumfledermäuse

konstruiert und entspricht von der Größe etwa einer Spechthöhle. Auslöser war die Anfrage der

Stadt Göttingen nach einen Fledermauskasten der als Ersatz für einen Höhlenbaum dienen sollte.

Da die gängigen Kasten-Arten nicht so meinen Vorstellungen entsprachen, habe ich diese Art

Kasten bauen lassen. Zu dem Neukasten werde ich noch eine Fertigungs-Zeichnung anfertigen. 

.

 

Die Stadt Göttingen hat erst mal vier Kästen bestellt, die wir im Mai mittels Hubsteiger am Kiessee

angebracht haben. Wer da mal in der Nähe vom Piratenschiff spazieren geht und ab und zu mal hochschaut, kann die Kästen durchaus entdecken. Natürlich sollten bei ihren Flügen die Fledermäuse auch mal hinschauen, bzw. reinschauen, aber auch die machen nicht immer was wir wollen. 

 

Mit etwas Fantasie scheint uns der Anblick in eine weit zurück liegende Zeit zu versetzen.

Diesen noch jungen Bergmolch habe ich bei uns im Keller aufgefunden. Da es nicht der erste war,

scheinen sich die Tiere im aus Sandsteinen bestehenden, feuchten, kühlen Ort wohl zu fühlen. 

 

Immer ein schöner Anblick sind die Farbtupfer, die der Wiesen-Knöterich bei uns in den

Auen- Wiesen verbreitet.

Steht auf feuchten und nährstoffreichen Standorten und ist beliebt bei den Insekten. 

 

Verbunden mit dem vergangenen Herbst und jetzigen Halbjahr hat der Niederschlag sich wohltuend auf Bäume und Sträucher ausgewirkt. Natürlich fehlt immer noch zusätzlicher Regen, um die Trockenheit vergangener Jahre auszugleichen. Um die Baumscheiben vor zu starkem Austrocknen zu schützen, haben wir an den jüngeren Bäumen einen Ring von Rindenmulch gelegt. Insgesamt wurden bislang 21 Säcke Rindenmulch verbraucht, davon sind 14 kostenlos, die Annette für uns organisiert hat.

Herzlichen Dank! 

 

Eines der letzten Gewitter hat die schön gewachsene Krone der Sommerlinde abbrechen lassen.

Insgesamt werden wir zwei Bäume im Baumlehrpfad ersetzen und mit drei zusätzlichen Bäumen

den Pfad erweitern. Für den Kauf werden wir Fördermittel beantragen müssen. 

 

Auch die Schwarzpappel im Klein-Biotop hatte sich ganz schräg gelegt und wir hatten Sorge um

einen weiteren Kronenbruch. Mit zwei Seilen gerade gezogen und an Stützpfosten befestigt haben wir den Baum erst mal stabilisiert.

Durch regelmäßige Mäharbeiten und Anpflanzungen hat sich dieser sonst reine Brennnesselstandort zu mehr Vielfalt entwickelt. 

 

Allgemein:

meine Beratungen nach Anrufen zu den Themen Wespen, Hummeln, Hornissen, Jungvögel

und Fledermäusen ist in den letzten Wochen sprunghaft gestiegen. Bislang konnten wir immer eine verträgliche Lösung finden.

Der Förderverein konnte seine erste Vorstandssitzung abhalten. Eine mögliche Jahreshauptversammlung sollte im September / Oktober stattfinden. Tagungsort möglichst in der Gaststätte in Bühren.

Wenn es coronabedingt geht, werden wir in den Herbst hinein noch ein paar Aktionen planen.

Auch unsere Pflanz-Aktion Blühendes Schedetal wird fort geführt.

 

Dann war da noch eine kurze Begegnung und dabei soll es auch bleiben, mit dem neuen Jagdpächter am Rande des Schutzgebietes.

Zurückliegend in den letzten 10 Jahren hatten wir durchaus gute Kontakte zu den Jägern Vorort.

Man sprach respektvoll miteinander, saß auch mal bei der Jagdhütte zusammen.

Das ist halt Vergangenheit.

 

Demnächst mehr und eine schöne Zeit wünscht HJH.

08.06.2021

 

Liebe Teilnehmer*Innen,

dies und das, manchmal etwas knapp.

Es gibt mal wieder unterschiedliches zu berichten, was den einen oder anderen interessieren könnte. Während der Coronazeit wurde oft darauf hingewiesen regelmäßig die Zimmer und Räume zu Lüften.

Hier auf dem unteren Bild war das Fenster eines Bürogebäudes im zweiten Stock wohl etwas länger auf Lüftung gekippt. Das fiel einem Hausrotschwanz- Ehepaar auf, die prompt eine Wohnung auf den Kipp-Mechanismus bauten. Jetzt dauert die Büroraum- Lüftung wohl etwas länger. 

 

Nestbauer sind ja recht flexibel, wenn es um einen einigermaßen sicheren Platz zur Aufzucht

ihrer Jungen geht. Hier wurde als Grundlage ein Rauchschwalbennest bei uns in der Scheune zum

Nestbau genutzt. Vier Junge, die gerade vom schwärzlich gefärbten Hausrotschwanz- Mann gefüttert wurden, sind zwischenzeitlich ausgeflogen. 

 

Bei uns in der Obstbaumwiese habe ich u. a. eine ehem. Fledermausgroßraumhöhle zum Hornissenkasten umgebaut. Wird aber auch ab und an von Kohlmeisen zur Kinderstube genutzt. In dem mit ca. 25cm großen Innenraum wird eine riesige Menge an Nistmaterial eingetragen. Im hinterem Bereich wird eine Nestmulde zur Eiablage eingebaut. Noch vor wenigen Tagen hatte ich beide Altvögel beim Einfliegen mit Futter beobachtet. Da dann kein Zuflug mehr war, hatte ich angenommen sie sind aus geflogen.

Hatte aber auch im Umfeld keine Jungvögel beobachten können. Beim Nachschauen ergab sich ein Vogeldrama, alle 9 Jungen waren tot. Die Ursache kann vielfältig sein, aber alle auf einmal erklärt sich mir nicht so richtig. 

 

Vieleicht erinnert ihr euch noch an meinen Bericht über eine Fledermaus mit Ring, die ich am 27.12.20 in Göttingen aus einer Wohnung geholt habe. Sie hat bei uns überwintert und wurde im Frühjahr frei gelassen.

Das UNB hatte nachgeforscht und mir gemeldet, dass die Fledermaus in Sachsen-Anhalt

bei Berga am Helme-Stausee mit aufgestellten Netzen gefangen und beringt wurde.

Flugstrecke betrug 73,8 km. Womöglich war sie bei Verwandten in Göttingen zu Besuch,

macht man ja manchmal. 

 

Auf dem Gemeinde- Grundstück am Wasserhaus, wo wir letztes Jahr Sträucher angepflanzt haben,

haben wir gemäht, um den Gehölzen Luft zu verschaffen. Den Grasschnitt haben wir um die

einzelnen Pflanzen gelegt, damit die Gräser an der Pflanze nicht gleich wieder hochkommen

und der Boden nicht so austrocknet. Auf dem kargen mit Steinen durchsetzten Boden haben es

die Gehölze wahrlich nicht leicht. 

Auch im Schutzgebiet standen Mäharbeiten an. Der untere Weg wurde vom NABU Schild 3 bis zum NABU Schild 2 mit einer Mähbalkenbreite frei gemäht, damit Besucher besser durch kommen. 

 

Auch die Baumscheiben der Neuanpflanzungen haben wir mit einer Sense freigelegt, damit die

Konkurrenz um das spärliche Wasser nicht zu groß ist. Zusätzlich werden wir Rindenmulch auf

tragen, um den Graswuchs zu unterbinden und den Boden länger feucht zu halten.

Angedacht ist auch, Baum- Wassersäcke über Fördergelder zu kaufen um eine bessere Wasser-

versorgung hinzubekommen. 

 

Turmdach-Sanierung Kirche Dransfeld. Mit dem Bauleiter hatte ich vor gut 14 Tagen eine Besichtigung des Turmes über den Gerüstbau vorgenommen.

Dabei ging es um die traditionellen Mitbewohner wie Mauersegler, Turmfalken und Fledermäusen.

Zumindest bei Hilfsmaßnahmen für Fledermäuse scheint bei Sanierungen ein Automatismus einzutreten. Beim Einbau von Nistmöglichkeiten für Mauersegler und Turmfalken, die ja meist mit weg saniert wurden, tut man sich immer noch schwer. Sauberkeit und Optik muss ja stimmen. 

 

Noch ein Hinweis für unsere Aktiven: Sobald im Schedebereich Wiesen gemäht worden sind, sollten wir unsere Anpflanzungen im Gewässerrandstreifen etwas vom Aufwuchs befreien.

Lade euch terminlich dazu noch ein, wenn es so weit ist. Weitere Planungen rund um das Schutzgebiet gibt es das nächste Mal.

Ja, liebe Teilnehmer*Innen, das war es mal wieder.

Eine schöne Zeit wünscht HJH 

05.05.2021

 

Liebe Rund-Mail-Teilnehmer*Innen,

trotz der kühlen Temperaturen zeigt sich unsere Landschaft immer bunter.

Auch im Bührener Schutzgebiet lohnt sich wegen der weg begleitenden Wildblumen eine Rundwanderung. Wo keine zusätzlichen Nährstoffe aufgebracht werden, zeigen sich unsere heimischen Frühblüher

besonders vielfältig. 

 

Ja dann kann nach halben Rundgang die Rucksackverpflegung ausgepackt und entspannt die Pause mit Rundblick genossen werden. Im Übrigen suchen wir noch eine Bank für das Schutzgebiet, so zum Zurücklehnen, Augen schließen und träumen. Vielleicht hat ja jemand so ein vergessenes Stück in irgend einer Ecke stehen, gern auch Sanierungsbedürftig, schaut einfach mal nach. 

 

Am oberen Weg haben wir noch Anfang März Abschnittsweise das Altgras vom Brachstreifen gemäht und abgetragen. Vom Herbst bis Frühjahr ein lebensnotwendiger Lebensraum für Flora und Fauna, nun aber Platz geschaffen für die Frühblüher. Besonders die Schlüsselblumen haben den Freiraum dankbar angenommen. 

 

Nicht nur wir erfreuen uns an der lebendigen Natur und tanken Kraft für Leib und Seele.

Ähnlich geht es wohl auch den Rindern von unserem Pächter Mark Böttcher, die seit gut drei Wochen auf der Weide im oberen Schutzgebiet das Sagen übernommen haben. 

 

Nur zu empfehlen sind die Bio-Produkte von Böttcher's Hof in Mielenhausen, die in einem kleinem

Holzhaus angeboten werden. Es gibt Eier von den Lege Ladys, Kartoffeln, Bührener Marmelade und Apfelsaft aus heimischen Streuobstwiesen als regionale Angebote.

Verschiedene Produkte aus Rindfleisch, küchenfertig zerlegt, kann eingesehen werden unter

ossensiek-rind@web.de

Wer mal auf der B3 Richtung Hann. Münden fährt, kommt an Mielenhausen vorbei, nimmt die zweite Ortseinfahrt und fährt genau auf das Holzhaus zu. Es lohnt sich! 

 

Dort wo Feldraine noch Gehölz-Strukturen hergeben, kann durchaus der selten gewordene

Raubwürger beobachtet werden. Etwa Drosselgroß, helle graue Färbung mit auffälligen schwarzen

Augenstreif. 

 

Bei meinen jährlichen Uhu-Kartierungen konnte ich in einer Brutnische zwei Junguhus registrieren,

die ca. 14 Tage sind. Diese Felssteilwand wird mit wenigen Ausnahmen schon über 40 Jahre als

Uhu-Kinderstube genutzt. 

 

Noch kein Aufnahmestopp verhängt haben wir vom Förderverein Bührener Schedetal Natur &

Artenschutz e. V. Obwohl wir uns von den Gründungsmitgliedern her gesehen nahezu verdoppelt

haben, gibt es noch reichlich Luft nach oben. Wir würden uns sehr freuen über weitere Mitgliedschaften zum Erhalt und Förderung unseres Schutzgebiets, auch aus unseren Mail-Kreis.

 

Eine schöne Zeit wünscht HJH und bleibt Gesund. 

14.04.2021

 

Liebe Rund-Mail-Teilnehmer*Innen,

es ist keine so schöne Zeit und wir leiden alle wegen der fehlenden Gemeinsamkeiten,

in kleinen oder großen Gruppen, der Austausch, das Lachen und Spaßen zusammen,

die ernsthaften Gespräche, gemeinsame Planungen oder Arbeiten, all das fehlt uns

zunehmend mehr.

 

Zurück liegend hatte ich ja mal von einer morschen Eiche berichtet, die am unteren Wegrand

stehend, sich mit ihrer Krone immer mehr über den Weg neigte. Aus Sicherheitsgründen

haben wir die Eiche fällen müssen. Vorab haben wir uns die Genehmigung beim Landkreis

geholt. 

 

Für verschieden Nutzer und Besiedler haben wir den morschen Teil der Resteiche stehen lassen.

Spechte, Kleinvögel, Insekten, Pilze, Moose, Flechten und vielleicht auch mal Fledermäuse können diesen Habitat-Rest-Baum noch über Jahre nutzen. 

 

Nach gut drei Jahren brauchten unsere Kopfweiden im Schutzgebiet wieder einen Haarschnitt. War da nicht was mit Frisör Verbot?

Trotzdem machten wir uns mit großer Schere und Säge ans Werk. 

 

Die Weidentriebe dicht am Kopf abgeschnitten fördert besonders die kugelige Form und nach gut 20 Jahren bilden sich erste Höhlungen die von vielen Tieren genutzt werden. Heutzutage fast ganz verschwunden prägten sie einst ganze Landstriche.

Mehr zu den Kopfweiden steht auf unserer Webseite, Baum und Naturlehrpfad. 

 

Einen kleinen Unterstellplatz für Gießkannen, Wassereimer, Spaten und Verbissschutz haben wir

im Mittelteil aufgestellt. So sind die Geräte und Materialien einigermaßen geschützt und bei Bedarf

immer greifbar. Nicht so wie auf dem Bild, die Eimer und Kannen nach Bedarf immer auf den Kopf

stellen, damit keine Tiere da rein fallen. 

 

Für unsere Flyer haben wir jetzt Nähe der Senioren Bank und der Sitzgruppe im unterem Schutzgebiet je eine Box aufgestellt. Unserer Meinung nach ist unsere Erstausgabe richtig gut gelungen und dafür einen besonderen herzlichen Dank an Isabell.

Für die nächste Ausgabe nehmen wir gerne Anregungen, Verbesserungen an.

Gern nehmen wir noch Orte entgegen wo wir Flyer auslegen können.

 

Wildtierpflegefälle oder Beratungen dazu fallen immer wieder an.

Die Waldohreule, von der ich ja berichtet habe, hatte ich zwischenzeitlich zum

Artenschutzzentrum nach Leiferde bei Giforn zur weiteren Versorgung gebracht. Ein weiter Weg, aber dort sind große Flugvolieren zum Training vorhanden, die ich nicht habe. Es geht uns um eine optimale Versorgung. Leider gibt es im gesamten Landkreis keine guten Voraussetzungen zur Aufnahme von Wildtieren. Die Wildtierpflege- Station in Göttingen, die mit viel Geld gefördert wird, ist nicht zu empfehlen. Es besteht dort u.a. keine den Tieren angepasste Auswilderungstrategie. Eine weitere Station in Hilkerode, die immer zu empfehlen war, schränkt ihre Aufnahme stark ein. Auf die weitere Entwicklung zur Pflege-Situation von Wildtieren in Südniedersachsen bin ich sehr gespannt.

Ein aufgefundenes Eichhörnchen aus Meensen machte bei uns kurz Station. Über das Netzwerk

Eichhörnchenschutz brachte ich das Tier nach Göttingen. Von dort wurde es in eine Pflegestation

Richtung Harz gebracht. Dort wartete schon eine Gruppe "Hörnchen" auf den Neuling, wo er bestens aufgehoben sein wird. 

 Seit ein paar Jahren einfach mal so vergessen. 

 

Etwas zusammen geschoben, etwas abgedeckt und der Umwelt überlassen. Dabei haben wir im Grunde ein gut funktionierendes Entsorgungs-System. Diese Art der Entsorgung scheint weniger mühevoll. Was haben wir schon an zurück gelassenen Plastikreste mit nach Hause gebracht.

Es ist oft einfach nicht nachvollziehbar wie hier Gedankenlos, ohne Respekt und Verantwortung

gehandelt wird. 

 

Mitglieder*Innen vom Förderverein Bührener Schedetal Natur & Artenschutz e. V. , die das

Einzugsverfahren gewählt haben, müssen sich mit der Abbuchung noch etwas gedulden.

Zurzeit läuft die Zulassung zum Online-Banking-Verfahren und sollte demnächst

abgeschlossen sein. Es ist heutzutage nicht alles so einfach zu händeln.

 

Eine schöne Zeit für Euch und bleibt Gesund wünscht HJH 

18.02.2021

 

Liebe Naturfreunde*Innen,

Die für kommenden Samstag geplante Landschaftspflege-Maßnahme wird Wetter bedingt abgesagt. Wir werden diese Maßnahme im Herbst nachholen. Vielleicht ist ja im Sommer eine Rundwanderung durch unser Schutzgebiet möglich.

In der letzten Rundmail hatte ich ja von den platt gemachten Gehölzen am Weg berichtet. Auch dieser Bereich liegt im Landschaftsschutzgebiet und Gehölzrückschnitte bedürfen der besonderen

Genehmigung. Hierfür lag keine Genehmigung vor. Erstmal weg damit und auf Nachfrage ist es keiner gewesen. Für den abknickenden Weg darüber gab es eine, wo auch Gehölze im Seitenprofil

zurück geschnitten wurden. 

Sehr erstaunt war ich paar Tage danach, dass die gesamten Äste fein säuberlich weggeräumt waren. Ja und wo wurden die abgelagert? Natürlich schräg gegenüber auf dem NABU Grundstück. Hier nimmt man es mit dem Befahren oder Ablagerungen auf fremden Grundstücken nicht so genau. Da es nicht das erste Mal war, habe ich die Behörden eingeschaltet. Wenn nötig, wird auf Kosten des Verursachers entsorgt. 

 

Nur etwas weiter unterhalb liegt schon ein großer Berg an Gehölzen die der Landschaft oft berechtigt, meist aber nicht, entnommen worden sind. Dort hätte der Verursacher die Gehölze lagern können. 

 

An diesem Bachlauf standen noch Anfang Januar ein paar Weiden-Gehölze zu viel. Nahrungsquelle für Insekten im Frühjahr und Lebensraum für Vögel radikal abgeholzt. Steril und eintönig, so soll es sein. Taktisch gesehen wird auch hier nichts mehr hoch kommen.

Aber, auch dieses Jahr bieten die Landwirte auf ihren Äckern Blühstreifen zum Schutz der Insekten an, natürlich gegen Bares. Ist doch eine schöne Aktion von uns Landwirten, oder?

 

Auch dieser Berg an Gehölzen wurde unserer Landschaft entnommen. Oft berechtigt, meist aber nicht. 

 

Die Kälte hat diese Winterschläfer aufgeschreckt und nach wärmeren Quartieren suchen lassen.

Die oberen Zwerge, Gruppe Göttingen, sind einzeln in Wohnungen eingeflogen. Die unteren fünf Zwerge gehören zur Gruppe Hedemünden, die hinter einer Verschalung beim Auftauen einer Wasserleitung aufgefunden wurden. An genau derselben Stelle habe ich vor rund 20 Jahren 30 Zwerge geborgen. Auch damals war die Wasserleitung dort eingefroren.

Alle sind untergewichtig und werden gefüttert, um sie im Frühjahr gestärkt frei zu lassen. Auch bei Fledermäusen macht sich verstärkt das Insektensterben bemerkbar. 

 

Die in dem Körbchen liegende Waldohreule ist beim Jagdflug gegen eine Fensterscheibe geflogen

und hat sich Kopf- und Rückenprellung zu gezogen. Wir hoffen auf Genesung. 

 

Kaum ist es etwas wärmer geworden (schade) zogen die ersten großen Kranich-Ketten über dem Bramwald Richtung Osten. Bei diesem Schwarm war es an der Spitze etwas wusselig. Keiner will die Spitze übernehmen, alle wollen im Windschatten fliegen. Kenne ich gut, vom Rad fahren. 

 Hier wird die Flugordnung strikt eingehalten. 

 Mit dem Landschaftsmaler Winter unterwegs im Schutzgebiet. 

 

Wir suchen Euch, wir brauchen Euch!

Zum Erhalt, Förderung und Weiterentwicklung unseres NABU Schutzgebietes Bührener Schedetal

mit seinem Baum- und Naturlehrpfad suchen und brauchen wir aktive sowie auch passive

Mitglieder im Förderverein Bührener Schedetal Natur & Artenschutz e. V.

Nur so können wir über Jahre dieses Projekt sichern und den eingeschlagenen Weg ausbauen.

Wenn ich unseren Werdegang mit einem Hausbau vergleiche, so würde ich sagen, wir sind eingezogen.

Jetzt gilt es die einzelnen Lebensräume weiter zu fördern, neues zu intrigieren, den Baumlehrpfad

weiter füllen. Es werden immer wieder mal Anpflanzungen, Pflegemaßnahmen an Obstbäumen,

Gehölzen und Hecken, Mäharbeiten oder das Gießen von Bäumen anfallen. Dazu Pfähle, Schilder oder Bänke auch mal erneuern. Dies sollte schon machbar sein und jeder Aktive kann auch selbstständig Vorort tätig werden, oder Z. B. einen Schwerpunkt übernehmen.

Natürlich legen wir weiterhin großen Wert auf Flächenzukauf im nahen oder weiteren Umfeld.

Für jeden Tipp dazu sind wir sehr Dankbar.

Gemeinsam können wir unser Haus erhalten und entwickeln.

Wir haben einen Flyer entwickelt und ein erstes Kontingent bestellt. Mögliche Anregungen dazu nehmen wir gerne an. Am NABU Schild 1 (Seniorenbank) werden wir einen kleinen Flyer-Kasten anbringen.

 Wir vom Vorstand hoffen auf guten Zuspruch und bitten um Werbung.

 

Eine Schöne Zeit und bleibt Gesund wünscht HJH 

29.01.2021

 

Liebe Naturfreunde*Innen,

das fängt ja gut an im neuen Jahr. Maßlos geärgert habe ich mich am vergangenen Dienstag als ich

auf unserem Rundweg bei der Feldscheune abbog und die abgesägten Gehölze liegen sah.

Nicht mehr ganz so passend dazu das Schild vom Rundweg.

Was geht da eigentlich in den Köpfen der Bewirtschafter vor.

Jeglicher Respekt und Achtung der natürlichen Lebensräume scheint verloren gegangen zu sein. 

 Da in der Nacht Schnee gefallen war, sind die Spuren des Verursachers deutlich zu sehen. 

 

Das untere Bild zeigt den Wegsaum im Mai 2020.

Es war immer eine Freude, wenn z. B. das Goldammer-Männchen mit golden leuchtender Brust

von den Astspitzen aus, sein Reviergesang erklingen ließ.

Oder der hier vorkommende Neuntöter die Gehölzstrukturen als Ansitz-Warte nutzte.

Es war immer Leben im Wegsaum mit seinen Gehölz- und Brombeerstrukturen.

Aber was zählt das schon!

Der letzte nationale Vogelschutzbericht von 2020 (Quelle NABU) an die EU zeigt deutlich,

das es den sogen. Agrarvögel besonders schlecht geht. Das sind die Arten, die in offenen Lebensräumen unserer Feldflur vorkommen, welche weitgehend durch landwirtschaftliche Nutzung und Eingriffe geprägt sind. 

 

 

Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres habe ich eine beringte Fledermaus als Winterschläfer.

Die Rauhhautfledermaus war in Göttingen durch ein gekipptes Fenster in die Wohnung

rein gekommen. Auch bei Fledermäusen gibt es Beringungs-Programme um u.a. Wanderungen

oder das Alter zu ermitteln.

Mit zwei Zwergfledermäusen zusammen überwintert sie bei uns im Schlafkasten. 

 

Dieses Foto mit dem Doppelhaus hat Ursel letztes Jahr an ihrem Gebäude aufgenommen.

Als Obermieter über den Schwalbennestern hatte sich ein Zaunkönig seine Wohnung dort

eingerichtet. Aber tagelang die Schwanzfedern vor dem Schnabel und das dauernde

Geschnudele der beiden Mitbewohner waren dann doch zu viel.

Ein Umzug in eine neue Wohnung ließ nicht lange auf sich warten. 

 

Für den Prinzenapfel hatte Martina Gunkelmann eine Baumpatenschaft übernommen. Möge der Apfelbaum diesen Ort mit Erinnerungen an einem lieben Menschen noch lange Jahre begleiten. 

 

Verzauberte Landschaften konnten wir bei Spaziergängen wie hier im Bramwald erleben.

 

Rückblickend auf das vergangene Jahr möchten wir uns noch mal extra bei den dazu

gekommenen Baumpaten für ihre finanzielle Unterstützung bedanken.

Wegen der Pandemie ist ja alles noch sehr eingeschränkt und wir müssen sehen, was die

Zukunft bringt. Sollten im Februar die Einschränkungen aufgelockert werden, hatte ich an

einen Pflegeeinsatz im Schutzgebiet gedacht. Auf den Hangwiesen sollte die zunehmende

Verbuschung zurück geschnitten werden.

Am Samstag, den 20. Februar ab 13.30 Uhr sollte es los gehen. Wir treffen uns an der Waldecke

mit Jagdhaus, am NABU Schild Nr. 5. Wer hat, kann Astscheren oder ggf. Motorsense mit bringen.

Wegen der Hanglage ist festes Schuhwerk angebracht. Zum Abschluss wird eine Stärkung gereicht.

Bei Regen fällt die Aktion aus und wird auf dem Herbst verschoben.

Weitere Planungen oder Aktionen sind Pandemie abhängig. 

 

Allen wünschen wir noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.

Für den Vorstand HJH

 

(Wer nicht mehr an den News beteiligt sein möchte einfach kurz mitteilen) 

14.12.2020

Liebe Naturfreunde*Innen,

drei Zwerge sind in "Winterpflege" schon gut drei Wochen bei uns. Tagelang Schlafen und

zwischendurch lecker Essen, da kann man wohl gut Überwintern (wäre auch mal was für mich!).

Sie haben sich gut erholt und kommen in den nächsten Tagen in ein Winterquartier und können

dann ihren Schlaf- Rhythmus und Ausflug zum Frühjahr selbst bestimmen.

Zum Schutz der Jungbäume am unterem Weg haben wir letzte Woche noch vier Ansitzstangen

für Greifvögel und Eulen anbringen können.

Ziemlich bepackt ging es dem Hang hinunter zur Baumreihe.

Wertvolle Hilfe leistete mal wieder der Erdbohrer. Elanvoll setzten Carolin und Peter nach dem Bohren die Stangen ein. Nach gut einer Stunde konnten wir die Aktion beenden.

Da sind wir ja mal gespannt wer sich da wirklich drauf setzt. Die machen nämlich nicht immer was wir wollen.

Problembaum Eiche. Aus Sicherheitsgründen werden wir die Eiche fällen müssen. Der untere Teil

des Stammes ist morsch und hohl, was auch der Specht schon länger bemerkt hat.

Die Krone neigt sich stark über den Weg und ich befürchte schon ein plötzliches umbrechen.

Ein Gefahren Potential für Spaziergänger, Reiter und Bewirtschafter.

Auf diesem Bild sind der untere morsche Stamm mit Spechtspuren deutlich zu sehen.

Für den Rheinischen Bohnapfel am unterem Auenweg haben Jutta und Manfred Ende November

eine Patenschaft übernommen. Wir wünschen Euch lange Jahre viel Freude mit euren Apfelbaum

und natürlich auch gute Ernte.

Ein für uns besonderes vorweihnachtliches Geschenk bereitete uns letzten Freitag Gärtnermeister

Ralf Gardeike aus Hedemünden. Er überreichte uns drei schon recht große Bäume für unseren Lehrpfad zuzüglich zwei Bunde Kokosstrick. Lieben herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Leider hatte ich es versäumt ein Foto bei der Übergabe zu machen. Aber Herr Gardeike hatte ja zugesagt, das er uns als Fördermitglied erhalten bleibt und es für Fotos noch Zeit gibt.

Durch die Baumspende konnten wir am oberen Weg den abgestorbenen Bergahorn ersetzen.

Auch die Esche und Robinie aus der Baumspende wurden danach eingepflanzt.

Geschenke dieser Art bereichern eine leer geräumte Landschaft besonders nachhaltig.

"Unser Spurenleger" hatte es natürlich nicht versäumt, auch die Rundballen über das

NABU Grundstück ab zu transportieren. Wir hatten uns dort getroffen, nachdem er sich über Ruf schädigende Spuren-Bilder beklagt hatte. So tiefe Spuren hätte er doch nicht erwartet und weiter ging die Diskussion.

Diese negative Entwicklung, bzw. Spurenlegung, hat er an unserem neuen Pächter festgemacht,

wofür mir jegliches Verständnis fehlt. Eine ärgerliche Zeitverschwendung auf niedrigen Niveau.

Da tut man nichts, rein gar nichts um eine entsprechende Zusammenarbeit im Pachtverhältnis

zu fördern. Im Gegenteil, arrogante Nichtbeachtung von Absprachen und Regeln sowie Kontaktverweigerung sprachen für sich. Dann ist man plötzlich empört und haut nach Rambo Art um sich, als Pacht Verträge nicht verlängert wurden.

Die Auflösung ist mir trotz der negativen Entwicklung nicht leicht gefallen. Aber unsere Ziele waren

in Gefahr und die Naturschutz-Arbeit sollte auch Spaß machen und nicht von Pächter-Stress begleitet sein.

Unter mehreren Pacht-Anwärtern hatten wir uns für einen zertifizierten Bio Landwirt entschieden,

der uns Vorab sein Konzept zur Bewirtschaftung vorstellte. Auch eine Zukunfts-Entscheidung, die für nachhaltige und artenreiche Kulturlandschaft steht. Nach gut einem Jahr kann ich kann ich das neue Pachtverhältnis nur positiv bewerten.

Auch bei unserer Pächterin zweier "Pferdewiesen" freue ich mich über einen angenehmen Austausch . Beiden ein herzliches Dankeschön!

 

Lang hat es gedauert, aber jetzt haben wir endlich unser Konto bei der Sparkasse Göttingen.

Für den Förderverein Bührener Schedetal Natur & Artenschutz e. V. lautet die

IBAN DE87 2605 0001 0056 0870 18

Auf dieses Konto können die noch verbliebenen Baumpaten- Spenden überwiesen werden.

Peter erarbeitet gerade ein Eintrittsformular mit Bankeinzug um dann zum neuen Jahr unsere

Mitgliederwerbung voran zu treiben.

 

Zum Ende eines schwierigen Jahres möchten wir es nicht versäumen, uns bei allen recht herzlich

zu bedanken, die uns durch Rat und Tat unterstützt haben, Geld gespendet, Förderanträge gestellt

und letztlich die vielen fleißige Hände die Vorort an deren Umsetzung beteiligt waren.

Auf die gesamte Entwicklung im Schutzgebiet, deren Details manchmal nicht gleich erkennbar sind, können wir schon ein bisschen Stolz sein.

 

Allen Beteiligten wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Jahreswechsel und Start ins neue Jahr trotz der andauernden schwierigen Zeit. ( Freue mich auf eine gemeinsame Rundwanderung im neuen Jahr)

Bleibt alle Gesund wünscht HJH

 

PS: Grundsätzlich können Auszüge aus unseren Rund- Mails oder in ihrer Gesamtheit gerne

     weiter geleitet werden.

19.11.2020

Liebe Naturfreunde*Innen,

nach entsprechender Vorarbeit konnten wir bei bestem Wetter am vergangenen Samstag ca. 150

Gehölze anpflanzen. Die Gehölze hatten wir vorab in einer Nass-Stelle eingelagert.

Die einzelnen Pflanzorte waren mit Bambusstäben markiert und die Pflanzen wurden mit Eimern

soweit an die Beteiligten verteilt. So konnte immer der erforderliche Abstand gewahrt werden.

Neben der Anpflanzung am unterem Gewässerrandstreifen wurden noch abgestorbene

Heckenbereiche punktuell mit verschiedenen Pflanzen unterstützt.

Gefördert werden durch diese Abschnitts- Pflanzung insbesondere unsere Insekten.

Viele Vogelarten aber auch Bilche profitieren vom Nahrungsangebot, dazu gibt es reichlich Platz

zum Nisten und Verstecken.

Beteiligt waren an der Aktion von links: Sabine, Peter, Manfred, Mechthild, Isabell, Jean, Jürgen

und der Schutzgebietsbetreuer.

Bernhard vom NABU Northeim hat uns mal wieder reichlich beschenkt. Spaten, Astscheren, Baumsägen, Sprit und Öl. Es soll an nichts fehlen, so seine Aussage.

Herzlichen Dank lieber Bernhard!

Unser freundlicher Wiesennachbar hatte letzte Woche (?) wohl einen rabenschwarzen Tag.

Er konnte mal wieder die Zufahrt zu seinem Pachtgrundstück nicht finden und ist wie im

Sommer großzügig über die NABU Fläche gefahren um dann erdkrustentief das bisschen Grün

zu mähen. Natürlich rechts und links mehr als zwei Meter von unserer Fläche gleich mit.

Gut das wir diese Fläche kaufen konnten, aber zwei Jahre werden wir das wohl noch

ertragen müssen.

Völlig außer Rand und Band war er wohl auf der NABU Fläche über dem Bauernbusch geraten.

Auch hier wurde nicht seine, sondern unsere Zufahrt genutzt.

Fast kreisförmig sieht man die aufgewühlten Spuren auf der dunkleren grünen Fläche.

Die tiefen Spuren zeugen schon vom echten Willen hier noch mal richtig Flurschaden an zu richten. Wir können nur hoffen, das die Eigentümerin seiner gepachteten Fläche diesem Unwesen durch Aufkündigung einen Riegel vorschiebt.

Dann hatte ich letzte Woche das Glück unseren freundlichen Nachbarn auf der unteren kleinen

Schedewiese beim Einwickeln des Grases an zu treffen. Ob er keine Grenzen und Zufahrten kennt,

hatte ich gefragt. Warum er im Sommer kurz vor der Grasmadt mit dem Quadt kreuz und quer

durch unsere Flächen gefahren ist. "Er musste die Grenze suchen, auch deshalb hat er soviel

von unserer Fläche mit abgemäht".

Nach 10 minütigen Fachgespräch habe ich dieses abgebrochen mit dem Gedanken, der hat nicht mehr alle Latten am Zaum. Man möge mir diese Deutlichkeit verzeihen.

 "Ihr macht da was richtig gutes" wurde mir heute in einem Telefongespräch mitgeteilt und wir bekommen eine dreifach Baumspende für unser Schutzgebiet. Da sollten wir nochmal einen Einsatz fliegen.

Ich melde mich noch dazu.

Schöne Zeit wünscht HJH und bleibt Gesund

03.11.2020

Liebe Naturfreunde*Innen,

wie bei der letzten Rundmail angekündigt, wollten wir am Samstag den 14. November ab 13.30 Uhr im Schutzgebiet Anpflanzungen durchführen. Der jetzige Teil- Lockdown bremst unser Vorhaben schon aus. Wir werden die Aktion aber soweit vorbereiten, das mögliche Teilnehmer mit genügend Abstand einen Teil der Gehölze setzen können.

Nur der gemeinsame Abschluss mit Verpflegung verschieben wir auf bessere Zeiten. 

Treffpunkt ist beim NABU Schild 3 an der Sitzgruppe. Spaten und Handschuhe ggf. mitbringen. Bei Dauerregen fällt die Anpflanzung aus.

Unter dem Namen "Blühendes Schedetal" fördert der NABU-Bundesverband diese Aktion. Und wer hat das eingeleitet? Natürlich unser Bernhard vom NABU Northeim.

Letzte Woche wurden uns rund 200 Gehölze mit Wurzeltopf geliefert. Das hat den Vorteil,

das wir nicht alles sofort in die Erde bringen müssen.

Anfang letzten Monats habe ich die Imbsener Wandergruppe durch das Schutzgebiet geführt.

Wir sind vom Parkplatz Sportplatz / Hundeplatz gestartet und die Querung der Straße war schon

nicht einfach. Es war Freitag Nachmittag und der Feierabendverkehr war recht schnell unterwegs.

Ich kann nur immer bitten, PASST AUF!!

Die Straße geschafft, kam die nächste Schwierigkeit auf uns zu. Der üblich genutzte Weg am Gehölzrand entlang war gut abgepflügt worden und für uns Fußgänger kaum noch ausreichend Platz vorhanden.

Nach dem holprigen Start konnte es nur besser werden. Bei bestem Wetter war die Gruppe

unterwegs sehr an Details interessiert und entsprechend war die Anerkennung für unsere

Schutzgebiets-Gestaltung.

Ausgiebig Pause mit Meinungsaustausch kam dabei auch nicht zu kurz.

etwas verspätet konnten in den letzten Tagen noch Lehrtafeln aus dem BINGO Lotto-Projekt angebracht werden. U. a. besonders aufgefallene Vogelarten im Bührener Schedetal.

Oder z. B. die Lehrtafel zu den Lebensräumen Kopfweiden und Gewässerrandstreifen.

Hunderte von Kranichen zogen am 14. Oktober mal in Keilform dann auch kreisend über das

Niemetal / Schedetal.

Es ist schon ein Schauspiel der besonderen Art was mich immer wieder fasziniert.

Möglicherweise planen wir für den Anfang Dezember noch eine Pflanzaktion oder Rundwanderung

im Schutzgebiet.

Weiteres in der nächsten Rundmail.

Eine schöne Zeit wünscht HJH und bleibt Gesund.

11.10.2020

Liebe Naturfreunde und Mitstreiter,

letzte Woche im September haben wir im Bührener Schutzgebiet drei Patenschaftsbäume mit Plaketten am unteren Auen- Weg versehen.

Zur Erinnerung an ihren verstorbenen Bruder Hans haben die Brüder Peter, Achim und Rolf den

Obstbaum "Clapps Liebling" ausgesucht und stellvertretend dafür hat Peter die Plakette

angebracht. 

Eine Bergulme wird zukünftig Annette und Ferdinand im Schutzgebiet erfreuen.

Ein etwas anderes Geburtstagsgeschenk ist eine Winterlinde als Patenschaftsbaum für

Silvia und Johannes.

Aus Göttingen wurde mir letzte Woche diese entkräftete Zwergfledermaus gebracht.

Nach vier Tagen wieder fit, konnte sie ausgewildert werden. Grundsätzlich bitte Fledermäuse nur mit Handschuhen anfassen. Da ich regelmäßig mit Fledermäusen arbeite bin ich auch geimpft und nur bei meinen Untersuchungen ziehe ich keine Handschuhe an.

Für unsere Fledermausfreunde ein besonderer Einblick ( im Anhang) in ein Fledermausquartier mit Müttern und Kindern. Da wird nicht nur geschlafen, da wird umsorgt, geputzt, gepflegt, erzählt und oft gestritten.

Schaut mal genau hin.

Am Ortsrand von Lippoldshausen wird ein moderner Kuhstall gebaut und da soll auch der Artenschutz nicht zu kurz kommen. Deshalb wurde ich vom Eigentümer gebeten mir das Gebäude diesbezüglich anzuschauen und zu bewerten. Wir haben Maßnahmen für Rauch- und Mehlschwalben besprochen, für Turmfalken und Schleiereule und genauso für Fledermäuse. Bevor die Kühe in ihren neuen Stall einziehen sollen auch die neuen Nistplätze zum Einzug bereit sein.

Unsere Igelmutter hatte wieder an der gleichen Stelle vier Junge auf die Welt gebracht und wir

hoffen das alle durch kommen. Die Tage wurde ich um Hilfe gebeten, ein Igel hatte sich im Maschenzaum verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Mit der Drahtschere haben wir das Drahtgeflecht durchgeschnitten und der Igel zwar noch benommen aber endlich frei. Ja, die Igel haben es heute nicht leicht bei unseren Grundstücksumzäunungen. Revier und Nahrungssuche sind beengt durch dichte Zäune, offen ist es meist zur Straße hin zu den Autos. Kleine Igeltore, so etwa 10 cm x 10 cm groß ausgeschnitten und alle 20 m angebracht können diesen nützlichen Tieren sehr helfen.

Obwohl uns die negative Entwicklung von Flora und Fauna in unserer landwirtschaftlich geprägten

Kulturlandschaft reichlich bekannt ist, wird weiter platt gemacht, gehäckselt und abgepflügt.

In der Verordnung Landschaftsschutzgebiet Weserbergland-Kaufunger Wald des Landkreises Göttingen wird u.a. unter § 2 "Charakter und besonderer Schutzzweck" auf die Erhaltung und Entwicklung von Weg- und Ackerrainen hingewiesen. Die Rainstreifen sind in ihrer Breite durch Grenzsteine "gesichert" und dürften nicht mit in die Bewirtschaftung einbezogen werden. Diese illegale Landaneignung vom  großen Ausmaß können Verpächter landwirtschaftlicher Flächen einen Riegel vorschieben.

Insbesondere Kommunen, Städte und vor allem die Kirche können auf Grenzeinhaltung pochen

und die ehemals pulsierenden Lebensadern zumindest im Flächenanteil mit aufwerten.

Diese Bilder sprechen für ganze Regionen mit wenigen Ausnahmen und wir werden weiterhin diesbezüglich präsent sein.

In guten Händen:

Im Auftrage der NABU Stiftung Berlin konnte ich in den letzten Wochen einen Grundstückskauf

mit Beurkundung einleiten. Dadurch wird im unterem Bereich des Schutzgebiets eine Lücke geschlossen und der vergangene Konflikt mit dem Pächter ist Geschichte. Herzlichen Dank an allen Unterstützern, die im Hintergrund zur Umsetzung mit beigetragen haben.

 

Termin:

Zu einer Pflanz-Aktion laden wir für Samstag den 14. November in unser Schutzgebiet ein.

Los geht es um 13.30 Uhr und Treffpunkt ist das NABU Schild 3 mit der Obstbaumreihe und

der Sitzgruppe.

Näheres dazu ca. acht Tage vorher, aber bitte den Termin schon mal Vormerken.

 

Eine schöne Zeit wünscht HJH

15.09.2020

Liebe Naturfreunde und Mitstreiter,

mittlerweile haben wir kräftig Bänke und einen Tisch saniert und im Schutzgebiet aufgestellt.

Wer zum Beispiel die verwitterte Bank neben der Esche noch in Erinnerung hat wird sie auf

dem unteren Foto wohl nicht wieder erkennen. Hoffentlich werden da keine Begehrlichkeiten geweckt.

Wir haben die Bank "Schöne Aussicht" neben dem Patenschaftsbaum von Klara und Martin aufgestellt. Ein Platz zum verweilen und den Blick in die Weite schweifen zu lassen.

Beim letztem Rundbrief hatte ich ja auf eine sanierungsbedürftige Sitzgarnitur hingewiesen

die wir übernehmen konnten. Die Bänke haben wir neu verschraubt und der Tisch bekam

eine neue Platte. Marcus und ich haben die Elemente aufgestellt und das erste Probesitzen

kam gut an. Unsere "Brotzeitbank" unten im Schutzgebiet an der Obstbaumreihe. Sie soll Besucher

zur Pause und ggf. zur mitgebrachten Brotzeit einladen.

Letzte Woche konnte ich einen Admiral im Schutzgebiet auf einer Blütendolde fotografieren.

Als Wanderfalter aus den Mittelmeerraum ist er unterschiedlich häufig bei uns an zu treffen.

In den letzten Wochen sieht man ihn oft in Gärten, wo er bevorzugt an faulenden Obst nascht.

In der Nacht vom letzten Samstag auf Sonntag gab es eine Freilandgeburt im oberen Schutzgebiet.

Gut umsorgt von der Mutter wurde das neue Umfeld wahrgenommen.

Nach längerer Pause im Gras wurde der Hunger an der Mutter gestillt.

Eine aus dem Nest gefallene junge Mehlschwalbe konnte wegen der Höhe nicht mehr in das Nest

gesetzt werden. Nach Kurzzeitpflege habe ich die Schwalbe nach Hilkerode gebracht.

Eine lange Fahrt die sich lohnt, denn dort kommt sie in gute Hände.

Aktuell:

Für ein Planungsbüro habe ich die Gemeinde Bovenden beim Fledermausschutz beraten.

 

Aus Artenschutzgründen Begutachtung dreier alter Bäume in Landwehrhagen wegen geplanter Baumfällung.

 

Drei neue Baumpatenschaften für das Schutzgebiet geworben. Schilder dazu werden demnächst

in Auftrag gegeben.

 

Die andauernde Trockenheit macht doch ein wöchentliches Gießen der Bäume notwendig.

Wer mit helfen möchte sollte sich bitte an Martin Henniges unter 05502-4382 wenden

 

Eine Lehrtafel mit einem Auszug unserer Vogelwelt im Bührener Schedetal haben wir anfertigen lassen.

Im Hintergrund ein Bild von den unteren Auenwiesen am NABU Schild zwei im Anhang zu finden.

 

Schöne Zeit wünscht HJH

28.08.2020

Liebe Naturfreunde,

das BINGO Lotto Projekt vom vergangenen Jahr läuft jetzt zum Oktober aus. Mit rund 2.300 € wurde das Schutzgebiet Bührener Schedetal für verschiedene Maßnahmen gefördert. Aus diesem Projekt werden demnächst noch Lehrtafeln aufgestellt, die den Baum & Naturlehrpfad weiter aufwerten und interessanter gestalten.

 

Ohne Pause geht es im Herbst weiter mit dem Projekt "Blühendes Schedetal".

An Winterschlaf kaum zu Denken, dafür sorgt schon unser Bernhard vom NABU Northeim. Über den NABU Bundesverband hat Bernhard 1.300 € für insektenfreundliche Anpflanzungen im

Schedetal ein geworben. Insbesondere den Auenwald und die Gewässerrandstreifen wollen wir

mit entsprechenden Gehölzen bunter gestalten. Unsere Spezialisten Ursula und Wolfgang helfen

bei der Auswahl standortgerechter Bäume und Sträucher. Ab Oktober werden wir mit dem Anpflanzen beginnen und hoffe auf gute Unterstützung. Termine dazu gebe ich dann bekannt.

Diese schon etwas in die Jahre gekommenen Bänke und Tisch können wir für das Schutzgebiet bekommen. Für die Tischplatte suchen wir noch dicke Bretter / Bohlen zum aufschrauben.

Nach der Sanierung soll die Sitzgruppe unten bei der Obstbaumreihe platziert werden.

Dieser Wunsch nach einem Ruheplatz nach etwa der Hälfte vom Rundweg wurde schon öfters

an uns heran getragen.

Ihr erinnert euch sicherlich noch an meine Mitteilung über einen aufgenommenen Uhu, der in der Nähe von Benniehausen an der Straße verunglückte.

Die Diagnose ergab Flügelbruch am Schultergelenk eine OP war nicht möglich. Der Flügel wurde erstmal für vier Wochen fixiert, die Hoffnung auf Heilung war nicht groß. Vor gut zwei Wochen bekam ich die überraschende gute Nachricht vom Pflege-Uhu. Er ist aus dem Stand gut zwei Meter hoch auf eine Sitzstange geflogen.

Demnächst soll er in einer großen Reithalle Flug-Training bekommen. Viel Erfolg!

Termin: Im Naturerlebnisbad in Göttingen Grone findet am Donnerstag den 03. September ab 19.30 Uhr ein Fledermausabend statt. Mit einen Info-Stand und bei einem Rundgang erzählen wir über Lebensräume der kleinen Flattertiere und wie wir den bedrohten Tieren helfen können.

Vielleicht sehen wir uns ja dort.

 

Eine schöne Zeit wünscht HJH und bleibt Gesund

10.08.2020

Liebe Naturfreunde,

über einige Wochen war das Thema Fledermäuse sehr aktuell. Jungtiere wurden oft aufgefunden

und da war unser Rat und Hilfe sehr gefragt. Wir haben keine Fledermäuse, die müssen woanders

herkommen so war oft zu hören. Vorort waren die Hausbesitzer dann doch überrascht selbst

Fledermäuse zu beherbergen. Aufgefundene Kotkrumen deuten auf ein Quartier hin.

Zwei Eigentümer konnten daraufhin ihre aufgestellten Mausefallen abbauen.

Gern gehen die Fledermäuse wie unten auf dem Bild unter die Firstziegel wo meist ein schmaler Spalt zum Wohnungsbezug einlädt.

Nicht immer wird das Quartier gefunden und so versucht man die kleinen Tierchen auf zu ziehen

was nicht immer gelingt. Diese kleine Zwergfledermaus hatte es geschafft und konnte ausgewildert werden.

Aber auch dieser Winzling wurde von Arianna groß gezogen und steht kurz vor der Auswilderung.

Meinen Respekt!

Das trockene Wetter macht unseren Anpflanzungen im Schutzgebiet Bührener Schedetal schon zu

schaffen. Der wenige Regen macht ein Gießen notwendig um die Bäume am Rundweg zu erhalten.

Letzte Woche haben wir den Baum und Naturlehrpfad der Presse bei einer Rundwanderung vorgestellt. Den Zeitungsbericht dazu hänge ich mal an.

Der Rundweg ist auch auf unserer Homepage foerderverein-buehrener-schedetal.de zu öffnen.

Die dargestellten kleinen grünen Punkte bedeuten einen besonderen Schwerpunkt, den wir auch mit Text und Bildern hinterlegen. Alles ist noch nicht fertig und es ändert sich auch den Entwicklungen entsprechend. Einfach mal anklicken.

Zum Ende hin hat der NABU noch interessantes zu verkünden.

Eine schöne Zeit wünscht HJH und bleibt Gesund!

24.07.2020

Liebe Naturfreunde,

es scheint mit den Provokationen im Schutzgebiet kein Ende zu nehmen.

Bio-Landwirtschaft und NABU sind nicht immer gern gesehen, aber hier scheint einer gewaltig

über das Ziel hinaus zu schießen. Um ganz unten in der Wiese zwei Ballen abzuholen, wurde nicht Weg seitig? der kürzere Weg genommen, sondern über ca. 130m unseres Grundstückes gefahren, um dann in großer Schleife den Weg zurückzunehmen.

Zukünftig werden wir diese Art von Landvogt-Manier nicht mehr dulden.

Es gibt aber durchaus Positives aus dem Bührener Schedetal zu berichten.

Am Samstag den 18.07.20 so gegen 17.30 Uhr musste ich mir ein paarmal die Augen reiben, denn ich konnte nicht so richtig glauben, was ich im unterem Bereich beobachten konnte. Ein Bienenfresser hatte sich zur Nahrungssuche hier eingefunden. Mehr heimisch in Südeuropa, ist er in den letzten Jahrzehnten, auch in Deutschland als Brutvogel auf getreten.

Vom NABU Sachsen Anhalt habe ich mir mal ein Foto geliehen, um die Farbenpracht, dieses für uns noch sehr seltenen Vogel zu zeigen. Ein weiterer Mosaikstein an Besonderheiten im Schutzgebiet.

Und dann flog mir noch die gebänderte Prachtlibelle am unteren Wegesrand vor die Kamera.

Sie ist stellenweise noch weit verbreitet und liebt Gewässer.

Für die Spaziergänger und Spaziergängerinnen und Wanderer und Wanderinnen haben wir den unteren Weg etwas frei gemäht. Ich habe da schon Mütter mit Kinderwagen durchgehen sehen, das ist schon eine Herausforderung.

Den Balkenmäher hat uns der NABU Northeim über Fördergelder finanziert und somit zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an Bernhard und dem Gesamtvorstand.

Wer weiß, wer weiß, wenn wir unseren Martin und Klara mit ihrer Gießtechnik nicht gehabt hätten, was wäre aus unseren Anpflanzungen am Wegesrand, in den letzten trockenen Jahren nur geworden. Martin hat auch noch einen Wassertank gespendet um flexibler beim Bewässern zu sein. Der NABU Northeim finanziert die Ausrüstung dazu.

Herzlichen Dank auch an alle weiteren Gieß-Beteiligten.

Wenn der Regen ausbleibt sucht die Gießmannschaft für Einsätze nach Absprache, so einmal die Woche noch Helfer*innen.

Die ehem. Raubritterburg im Bramwald, von der nur noch der Fliehturm steht, wurde teilweise zur

Sanierung eingerüstet. Vor Beginn, gab es in einer Gesprächsrunde mit Eigentümer, Architekten,

der Umweltbehörde und mir, einen Gedankenaustausch um Artenhilfsmaßnahmen mit einfließen zu lassen.

Schöne Zeit und bleibt Gesund wünscht Euch HJH.

05.07.2020

Liebe Naturfreunde,

oft geht es mit Musik oder besser gesagt mit Gesang besser. Bei einem Naturfreund

aus Göttingen wurde vor ca. drei Jahren das Hausdach neu eingedeckt unter dem schon

über Jahre Mauersegler auch Zuhause waren. Kurz danach haben wir über seinem Balkon

drei Brutkästen angebracht. Die Mauersegler blieben aus, seine Anfragen aber nicht.

Versuch es mal mit Musik habe ich dann vorgeschlagen und eine CD mit Mauerseglergesang

für ihn besorgt. Die spielte er über einige Tage von früh bis spät. Neulich kam der Anruf und

seine Freude war groß. Den Eckkasten haben die Mauersegler angenommen.

Endlich keine Musik mehr!

Letzte Woche fahr ich durch Gieboldehausen und staune nicht schlecht über einen Storch,

der auf einer Straßenlampe sitzt und sein Gefieder in Ordnung bringt.

Auch der starke Straßenverkehr konnte ihn nicht aus der Ruhe bringen.

Und da gibt es noch ein Uhupaar, das sich ein noch unbewohntes Hochhaus in Northeim als

Domizil ausgesucht hat. Fünfter Stock mit Balkon und natürlich Südseite sollte es sein.

Zwei Junge wurden in einer Betonschale ausgebrütet.

Nochmals Uhu. Letzte Woche wurde ich von der Straßenmeisterei angerufen. Ein verletzter Uhu

liegt im Straßengraben an der L 569 der Gemeinde Gleichen. Habe ihn dann zur Erstversorgung

abgeholt. Die Uhu Dame stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit von einen in der Nähe liegenden

Brutplatz mit zwei schon flugfähigen Jungtieren (s. auch Video), die sich aber selbst noch nicht

versorgen können. Durch das Auslegen von Futter hoffen wir auf das Überleben der Tiere.

Diese Uhu Dame war recht lieb und wollte uns mal ihre großen Fänge zeigen. Einmal zugefasst gibt es kein Entrinnen. Ich kann mich noch an eine Auswilderung mit einem Uhu erinnern, der beim Abflug meinen speziellen Handschuh nicht los lies und ich noch paar Schritte mitlief aber den Handschuh dann aufgeben musste. Noch weit konnte ich meinen Handschuh in der Luft verfolgen.

Der Uhu kam nach Hilkerode und wurde beim Tierarzt geröntgt. Komplizierter Bruch, wahrscheinlich wird das Tier nie wieder flugfähig sein.

Nachwuchs gab es auch im oberen Schutzgebiet. Zwei Kälbchen mit ihren Müttern kann man in der oberen Wiese betrachten.

Demnächst mehr aus dem Schutzgebiet.

Eine schöne Zeit wünscht HJH und bleibt Gesund.

26.06.2020

Liebe Naturfreunde,

sehr unerfreulich waren am vergangenen Montag die Wahrnehmungen im Schutzgebiet Bührener Schedetal. Zur Sichtung der Bäume war ich am unteren Weg unterwegs als ich auf unserer Fläche breite Tracktorspuren feststellen musste. Der Bewirtschafter einer Fremdfläche zwischen unseren Flächen nahm es nicht so genau mit der Zufahrtsfindung. Großzügig wurde unser Grasbestand platt gefahren. Damit nicht genug, auch hat er seine Pachtfläche gleich um 14m verbreitert auf einer Länge von ca. 80m.

Für die Zukunft mache ich mir große Sorge um den Baumbestand am Weg. Denn die Spur führt recht knapp an der Anpflanzung vorbei. Die Anpflanzung am Bachbereich hatte noch Glück, nur eine Schwarzerle durfte dran Glauben.

Die besonderen Nachrichten gehen noch weiter. Eine andere Fläche von uns in der Nähe vom Bauernbusch wo dieser Jungbauer auch Pächter oder Unterpächter der Nebenfläche ist, (weiß wohl keiner so genau) wurde erst mal zur besseren Orientierung mit dem Quad befahren.

Wozu die eigene Zufahrt finden oder nutzen, es ist doch einfacher über unsere zu fahren und beim Mähen gleich noch so 10m mit zu nehmen.

"Man sollte still sein sonst würde es noch mal richtig klingeln" war seine Antwort auf Nachfrage.

Es scheint hier, je größer der Trecker umso mehr gerät die gute Kinderstube in Vergessenheit und Machtspiele treten in den Vordergrund. Ein Pächterwechsel wäre nötig, sonst wird hier zukünftig keine Ruhe einkehren.

Mit erheblicher Unruhe und Angst hatte unser nächstes Erlebnis im Schutzgebiet zu tun. Sabine und ich hatten einen Buntspecht aus Bühren drei Wochen groß gezogen und im Auenwald, wo viel Totholz, lagert ausgewildert. Wir sind dann noch den unteren Weg  runter und wieder zurück gegangen. Wir waren schon an der großen Eiche vorbei, da fiel uns ein helles Auto auf das am oberen Rande (Weg Bauernbusch) auf einer abgemähten Wiese stand die am NABU Grundstück grenzt. Wir rätselten noch als ein Schuss auf peitschte.

Wo schießt der denn hin und sieht er uns überhaupt und da fiel schon der nächste Schuss. Nach den nächsten Schuss ging ich langsam zurück und entlang der Pferdewiese Richtung Auto. Jetzt konnte ich sehen, das ein Jäger über die Motorhaube gebeugt Richtung NABU Grundstück

auf ein Ziel, das er vor einen Busch aufgestellt hatte schoss. Er war sehr überrascht uns zu sehen und erklärte, dass er sein Gewähr einschießt. Wir konnten es überhaupt nicht fassen.

Oft gehen Besucher an der Eiche das Grundstück hoch und kommen aus dem Hang hinter dem Busch lang. Die hätte er aus seiner Position nie gesehen. Oder wir beide wären nicht geradeaus sondern da hoch gegangen. Nicht aus zu denken.

Es wurde noch Diskutiert und wir sind dann gegangen mit dem Autokennzeichen im Kopf. Nach Gesprächen mit mehreren Dienststellen der Polizei wurde mitgeteilt, dass Jäger laut Gesetz ihre Waffen einschießen müssen. Und sie wegen Corona nicht auf die Schießbahnen dürfen, können sie in Gelände ihrer Pflicht erledigen. Und wenn das jetzt noch mehr Jäger wahrnehmen??

Anfang nächster Woche bekomme ich diesbezüglich noch Mitteilungen.

Jetzt noch was erfreuliches von der NABU Stiftung und von mir gibt es nächstes mal auch bessere Nachrichten.

Schöne Zeit und bleibt Gesund wünscht HJH

 

17.06.2020

Liebe Naturfreunde,

welch eine Freude bei den bunten Distelfinken wenn nur mal so fünf m² aus dem üblichen Rasenschnitt ausgespart werden. Leckere Samen werden geschickt verspeist. So kann man selbst diese Finkenart im eigenen Garten bewundern. Diese hochgewachsene Oase sollte bis ins nächste Frühjahr zum ersten Rasenschnitt stehen bleiben. Beherbergt über den Winter Insekten und ist weiterhin Nahrungsquelle und Schutzraum. Nicht vergessen eine Neuauflage die durchaus ein paar Quadratmeter größer sein darf. Nur keine Hemmungen auch wenn der Nachbar es kritisch beäugt.

Mittels Polizeistreife und unter deren Schutz wurde mir eine geschwächte Fledermaus aus Duderstadt überbracht. Sie wog nur 3,5 g und nach einer Woche Pflege war sie bereit für ihren Ausflug in die Freiheit.

Und da ist dann da noch unsere Drossel, von der ich schon beim letzten Rundbrief berichtet habe.

Sie ist erwachsen geworden und schnuddelt nicht mehr so mit uns. Kommt aber noch und fordert noch Unterstützung in der Verpflegung. Wir freuen uns immer wenn sie plötzlich wieder da ist.

Bislang eine gelungene Auswilderung.



Recht klein war dieser Turmfalke aus Speele, der aus einem Krähennest in einer hohen Fichte abgestürzt und auf dem Boden lebend aufgefunden wurde. Wenn oben noch Jungtiere im Nest sind werden die bei der Nahrungsübergabe bevorzugt. Ein Einsetzen in das Nest, was am besten ist

war nicht möglich, sodass ich den kleinen Zögling mit genommen habe.

Auch die Suche nach Turmfalkenbruten mit ähnlich großem Nachwuchs zur Zwangs- Adoption

war erfolglos. Nach einer Woche haben wir den kleinen Kerl mit etwas Wehmut nach Hilkerode

(nicht nach Göttingen!!) in eine zuverlässige Pflegestation gebracht wo auch Voraussetzungen für eine gute Auswilderung gegeben sind.

Dieser junge Wanderfalke am Ortsrand Hann Münden im Garten eingefangen. Er war schon etwas

schwach und hatte wohl den Anschluss an seine Familie verloren. Gut geschützt gegen nadelspitze

Fänge und scharfen Schnabel habe ich ihn für drei Tage aufgenommen. Die Fütterung machte schon große Probleme wegen seiner Wehrhaftigkeit.

Er bekam Falkengeschüh überzogen und blieb an einem Langriemen. Es war etwas schwierig den Brutstandort fest zu stellen aber dann habe ich ihn nach drei Tagen gegen 22.30 Uhr oben am Kirchturm einer mündender Kirche im Karton zu selbst öffnen abgelegt. Nächsten Tag wurden noch Beobachtungen von seiner neuen Freiheit dokumentiert.

Diese Pfleglingsarbeit kostet viel Zeit und auch Geld und einiges an Tieren leite ich schon weiter. Kaum einer der Findlinge bringt oder um Abholung bittet fragt nach den Kosten. Die trage ich weitgehend selber und keinen kümmert es. Scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein.


Schöne Zeit wünscht HJH

23.05.2020

Liebe Naturfreunde,

wir haben die letzten Tage noch fehlenden 14 Baumschilder / Patenschaftsschilder angebracht, so das jetzt alle Bäume mit einem Info-Schild versehen sind. Da gab es übrigens von einer fünfköpfigen Familie, die durch das Schutzgebiet wanderten ein ganz besonderes Lob für unseren so schön integrierten Lehrpfad. Zurzeit werden noch Lehrtafeln für die Lebensräume entwickelt.


Schilder für die Neuanpflanzung am unteren Weg.

Mit den neuen Schildern haben wir auch die Baumscheiben mit Mulch abgedeckt, um das zu schnelle Austrocknen zu verhindern.

Es war in den letzten Wochen schon eine Blütenpracht. Überall wo man es wachsen lässt kann sich Flora und Fauna auch entwickeln.

Auch unsere Wiesen sind Artenreich und bunt. Ansonsten wenn man schaut, ist das Grünland meist schon abgemäht und zu Rundballen verarbeitet.

Im unterem Schutzgebiet großflächig verbreitet die Kuckuckslichtnelke

Und da war noch eine junge Drossel aus Bühren die wir seit ca. 3 Wochen aufziehen. Nur das Entwöhnen klappt noch nicht so richtig.

Und da war noch eine Elster, die die Futterstelle in der Scheune erkannt und sich selbst bedient hat. Sitzen Sabine und ich bequem im Wohnzimmer und schauen plötzlich einer Elster am Fenster vorbei fliegend hinterher (hat die doch extra gemacht), die etwas großes rundes transportierte. Hatte sie doch das erst gekaufte Futter in einem Kunststoffbehältnis mit 10 cm Durchmesser aus der Scheune geklaut und ist damit wohl zu den Jungen geflogen. Bevor ich hier noch gestört werde nehme ich doch gleich alles mit.

Fledermäuse können zwar schwimmen, aber aus einer Wassertonne kommen sie nicht heraus. Diese beiden Zwerge konnten in Dransfeld noch geborgen werden.

und waren nach gut zwei Stunden gut erholt und konnten am Abend freigelassen werden. Wassersammelstellen immer gut abdecken (Draht, Netz, Deckel) denn nicht nur Fledermäuse fallen dort mal rein.

Eine schöne Zeit wünscht Euch HJH.

05.05.2020

Liebe Naturfreunde,

noch ein paar Bilder aus unserem Bührener Schutzgebiet und dann werden die Vögel gezählt.

Der Regen hat uns allen gut getan und den Wasserschleppern etwas Luft verschafft. Die Anpflanzungen vom Frühjahr sind alle an gegangen und insbesondere die Patenschaftsbäume sehen richtig gut aus.

Da die Geschäfte teilweise wieder geöffnet sind konnte ich jetzt die fehlenden Baum- Patenschaftsschilder bestellen, die dann in Kürze angebracht werden.


Auch die unter Schutz stehenden Sumpfdotterblumen sind im Schedebereich eine Augenweide.

Auch die Schede ist im Bereich von Bühren nach Dankelshausen besonders geschützt. Hier kann der Bach noch Bach sein und Begradigungen und zusätzlicher Verbau sind untersagt oder bedürfen einer besonderen Genehmigung.

Vergangene Woche haben wir den Almauftrieb bei Bühren durchgeführt. Wegen dem Corona Virus mussten wir leider die Veranstaltung mit Kapelle absagen. Die acht Rinder kommen vom Bio Landwirt Mark Böttcher und sind schon ein Hingucker. Sie sind eine Kreuzung aus schottischen Hochlandrind und französischen Limousin Rind.

Immer etwas neugierig und scheu.

Jetzt gibt es noch Nachrichten vom NABU und Sonntag werden unsere Vögel gezählt. Je mehr mitmachen umso Aussagekräftiger ist das Ergebnis zu bemessen.

Bleibt Gesund und liebe Grüße von HJH

23.04.2020

Liebe Naturfreunde,

der trockene Frühling hat uns wieder und es zeichnet sich das dritte Jahr der Trockenheit in Folge ab. Die Leidenszeit unserer Wälder unserer Umwelt geht weiter. Auch wir spüren es im Schutzgebiet bei unseren Anpflanzungen und sind heilfroh über die fleißigen Wasserschlepper und Gießer. Einen, nein viele herzliche Dankeschöns an Euch.

So ist mir beim Gießen ein Nest der kleinen Zwergmaus aufgefallen. Zwischen Grasstengel wird es

eingeflochten und dient als Schlafstätte oder zur Kinderstube. Leider werden immer mehr die Wegbrachen gemulcht und so auch luftige Hochnester von Zwergmaus oder Haselmaus verhindert.

Für manche wohl ein Suchbild, für den Kenner ein interessanter Blick in die Welt einer Felswand.

erst mehr unbeteiligt, dann kaum erkennbar aufmerksam beobachtend.

Für die Kirche Barterode habe ich den von mir skizzierten linken Keilkasten sowie den rechten  Mauerseglerkasten für die Kirche Reiffenhausen bauen lassen.

eingepasst in die Schalllukenlamellen bieten jetzt 4 Doppel- Kästen jetzt Brutraum für weg sanierte Brutplätze.

Auch an der Kirche in Reiffenhausen haben wir mit einem Hubsteiger noch acht Mauerseglerkästen angebracht.

Als gelungen konnten wir dann die abgeschlossene Maßnahme betrachten. Auch den erst vor 10 Tagen angebrachten Falkenkasten hinter der Schallluke hatte schon wenige Tage nach dem Einbau einen Bewohner.

Der Aufwand wurde uns gedankt durch den Einzug der Turmfalken.

Eine schöne Zeit wünscht HJH und bleibt gesund.

10.04.2020

Liebe Naturfreunde,


vor gut 14 Tagen bekam ich einen Turmfalken, der Nähe der Kirche Lippoldshausen aufgefunden wurde. Er konnte nicht mehr fliegen und der linke Flügel hing etwas runter war aber nicht gebrochen. Zur Pflege kam er in eine kleine Voliere die unweit unserer Haus-Turmfalken steht. Dieser Besuch im eigenem Revier geht nun gar nicht und die Unterhaltung war entsprechend. Außen am Draht hing oft der Hausfalke und Innen der Eindringling und die hatten sich so einiges zu sagen. Nach vier Tagen konnte ich den Falken voll Flugfähig in seiner Heimat frei lassen

Noch 50 Schwarzerlen konnten wir im Schutzgebiet zur Entwicklung eines Erlenbruchwaldes noch pflanzen. Gefördert durch den NABU Northeim. Herzlichen Dank.

Über die NABU Projektförderung aus dem Insektenschutzfonds des Bundesverbandes konnte der NABU Northeim 2.000,-€ für unser Bührener Schutzgebiet ein werben.

Hierfür auch ganz herzlichen Dank an den Vorstand!

Auch im letztem Jahr bin ich im Schutzgebiet per Zufall auf ein Rehkitz gestoßen. Um den möglichen Mähtod zu vermeiden habe ich das mit einem unserer Pächter schon mal erörtert. Er würde sich freuen wenn wir ihn vor dem Mähen bei der Absuche unterstützen würden. Ggf. sollten wir uns mal mit den Einsatz von einer Drohne zur Absuche beschäftigen. Zeitlich können damit große Flächen abgesucht werden.

Vom Nachbargrundstück im Schedebereich war eine mächtige Birke umgebrochen und hatte auf unserer Seite noch zwei Eschen mit gerissen.

Nun war Aufräumen angesagt.

Mit Nachbarschaftshilfe geht alles leichter.

Alles weggeräumt nun kann die Beweidung bald losgehen.

Angesichts der Krise mag es vielleicht etwas befremdlich klingen, möchte aber allen Teilnehmern mittels diesem Strauß Buschwindröschen noch schöne Ostertage wünschen und bleibt Gesund.

29.03.2020

Liebe Naturfreunde,

einen überaschenden Besuch von einer Waldohreule bekamen wir heute Vormittag. Seit ein paar Wochen war immer ihr Balzruf in einer Fichte ca. 50m vom Haus zu hören. Nie war sie sichtbar. Unser Turmfalkenpaar machte um einer nahe am Haus stehenden Fichte Alarm. Beim nachschauen sah ich endlich mal unsere Waldohreule. Sie war wohl aufgeschreckt durch einen Traktor hierher geflüchtet. Minutenlang beäugte sie jede Bewegung von uns und besonders die der Katze.

Eulen haben fest nach vorn gerichtete Augen immer umgeben von einem Gesichtsschleier. Um alles im Blick zu haben können Eulen ihren Kopf um ca. 270 Grad drehen. Bei einem Uhu, den ich auf der Faust sitzend hatte, hatte ich das mal ausprobiert. Neugierig auf das was ich zwischen den Fingern hatte drehte sein Kopf fast rund.

Einen "Strauss an Vielfalt" konnten wir aus Spendengeldern für unser Bührener Schutzgebiet noch kurzfristig kaufen. 70 Sträucher verteilt auf rund 13 Sorten und allesamt Insektenfreundlich und natürlich auch für unsere Vogelwelt gedacht. Herzlichen Dank für die Geldspenden.

Corona macht auch beim Pflanzen einsam. Aber wir haben in den letzten Tagen alles einsetzen können.

Bei Schwarzerlen ohne Verbissschutz haben möglicherweise Mäuse die Rinde gekringelt, denn es war immer nahe über den Erdboden zu sehen.

Mit dem noch vorrätigen Verbissschutz konnten wir den fehlenden Schutz ergänzen. Den hier zu entwickelnden Erlenbruchwald fördert der NABU Northeim mit zusätzlichen 50 Schwarzerlen. Herzlichen Dank auch dafür.

Der angelegte Teich ist zur Zeit randvoll.

Und mit viel Froschlaich versehen.

Wohl auch wegen der Corona- Krise beobachte ich vermehrt Familien mit Kindern den Rundweg abwandern. Jedes Info Schild wird aufmerksam gelesen oder vorgelesen. Ich Denke, wir sind da auf dem richtigen Weg. 
Die fehlenden Baumschilder und Patenschaftsschilder werden wohl erst später geliefert werden.

In der Hoffnung, dass wir uns im Spätsommer zu einer Rundwanderung (Kaffee, Kuchen) treffen können, bleibt mir nur eins,

Bleibt Gesund!

17.03.2020

Liebe Naturfreunde,

wegen des Coronavirus werden wir keine Gruppen- Aktivitäten im Bührener Schutzgebiet mehr durch führen.

Die für das BINGO-Lotto- Projekt noch zu pflanzenden Obstbäume werden Sabine und ich in den nächsten Tagen setzen. Weitere Anpflanzungen verschieben wir auf den Herbst in der Hoffnung das wir alle Gesund geblieben und trotz notwendiger Einschränkungen alles gut überstanden haben.

Um das Brutraumangebot im Schutzgebiet zu verbessern, haben wie 10 verschiedene Nistkästen am Rundweg angebracht. Diese Kästen wurden uns vom NABU Northeim zur Verfügung gestellt.

Herzlichen Dank!

Auch die neue Obstbaumleiter hat sich in den letzten Tagen beim Baumschnitt bewährt.